Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft lädt erneut zu einem besonderen Abend in den Münchner Kammerspielen ein. Die drei Finalist*innen des Literaturpreises, Nina Bußmann, Marius Goldhorn und Ozan Zakariya Keskinkılıç stellen ihre Werke vor, geben Einblicke in ihren kreativen Prozess und sprechen über ihre Inspirationen. Schauspieler*innen des Ensembles der Münchner Kammerspiele tragen ausgewählte Passagen vor und verbinden Lesung mit szenischer Darstellung.
Moderiert wird die Lesung von der Literaturkritikerin Marie Schoeß.
Im Anschluss an die Lesung tagt die Jury – bestehend aus Barbara Mundel (Intendantin Münchner Kammerspiele), Maryam Aras (Autorin und Literaturkritikerin), Dr. Ronald Düker (Literaturkritiker) sowie Mitgliedern des Gremiums Literatur des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft – und wählt die oder den Preisträger*in aus. Das Ergebnis wird noch am selben Abend bekanntgegeben.
Mit dem Literaturpreis der deutschen Wirtschaft zeichnet der Kulturkreis herausragende literarische Stimmen der Gegenwart aus. Zu den Preisträger*innen, die der Kulturkreis schon frühzeitig gefördert hat, zählen Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Günter Grass, Nelly Sachs, Marie Luise Kaschnitz, Elias Canetti, Robert Menasse, Daniel Kehlmann, Clemens J. Setz und Nino Haratischwili. Zuletzt erhielten den Preis Dana Vowinckel, Lukas Rietzschel und Lena Gorelik.
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und setzt ein Zeichen für die Relevanz junger Gegenwartsliteratur.
Die Nominierten 2026:
Nina Bußmann | Marius Goldhorn | Ozan Zakariya Keskinkılıç
Über den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft wurde 1951 gegründet und ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Als unabhängiges Netzwerk engagierter Unternehmen setzt er sich für Kunstfreiheit als zentrale Säule der Demokratie ein. Im Zentrum seiner Arbeit steht seit über 70 Jahren die Förderung von Nachwuchstalenten in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik.
