… mit Marie Iljašenko und Petr Hruška
Moderation: Martina Lisa
Eine Kooperation mit der Mährischen Landesbibliothek in Brno anlässlich des Gastlandauftrittes Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 und mit dem Tschechischen Zentrum München, gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
Eintritt: € 10 / € 7; Mitglieder unseres Freundeskreises: freier Eintritt
Abendkasse, freie Platzwahl
Ob poetische Weltumsegelung oder das komplexe Verhältnis von Mensch und Tier: Die jüngste tschechische Lyrik findet tief eindringliche und unverbrauchte Bilder. Der Gastauftritt von Tschechien bei der Frankfurter Buchmesse gibt Anlass, zwei der wichtigsten aktuellen Stimmen auf unser Podium zu holen: Für Petr Hruška (geboren 1964 in Ostrau, promoviert in Literaturwissenschaft) wird Antonio Pigafettas Reisebericht von der ersten Weltumsegelung zur Inspiration für eine eigene und eigenwillige poetische Schifffahrt, Marie Iljašenko (1983 in Kyjiw in eine ukrainisch-polnisch-tschechische Familie geboren, Buchredakteurin, Übersetzerin) erkundet die urbanen Räume zwischen Prag, Barcelona, Tokio oder Kyjiw. Der eine manövriert sein Schiff, ein wiederkehrendes Motiv, sprachpräzise staunend und schaudernd vorbei an Klippen, die andere lotet mit feinem Gespür das Hier und Jetzt aus. Durch den Abend führt die Autorin und Übersetzerin Martina Lisa.
Was passiert mit unserer Wildheit?
Diese Frage stellen wir uns so nicht,
Ist Wildheit nicht nur eine Erfindung des Menschen?
Marie Iljašenko, Menschen hören überhaupt nur sehr wenig. Aus dem Tschechischen von Julia Miesenböck, Anthea Verlag 2026.
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Das Fieber schreibt sich in die Karten ein.
Diese unerträgliche Ungewissheit,
wo wir sind.
Petr Hruška, Und ich sah mein Gesicht. Aus dem Tschechischen von Martina Lisa, Edition Azur bei Voland&Quist 2026.
