Siegfried Lenz (1926-2014) gehört zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Das Zitat im Titel ist eine Einschätzung des Malers Max Ludwig Nansen in dem Roman „Deutschstunde“, die die Verbrechen der Nationalsozialisten meint und auf die Nachkriegszeit zielt. Aber auch die Figuren im „Vorbild“ können keine Orientierung bieten, ebenso pochen die Vertriebenen in Lenz’ Roman „Heimatmuseum“ unverbesserlich auf ihr Rückkehrrecht in die alte Heimat. Dieser Vortrag befasst sich mit den genannten Romanen und ihren autobiografischen Bezügen.
Kursnummer: W240130
Dozent: Dieter Strauss
Gebühr: € 9,-
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