[LiSe 12/25] Gedenktafeln der Literaten – Teil XIII

Das diktierte Wort: Karl Wolfskehl

Von Sevda Cakir

Der Dichter, Autor, Übersetzer, Essayist, Journalist und leidenschaftliche Briefschreiber Karl Joseph Wolfskehl (1869-1948) war seiner Herzensstadt München sehr verbunden. Eine Gedenktafel an der Römerstr. 16 in Schwabing erinnert daran. „Hier wohnte von 1909-1921 der Schriftsteller Karl Wolfskehl. Um ihn scharten sich Repräsentanten des Schwabinger Geisteslebens“. Ein Kompliment an den Netzwerker – wie er heute betitelt werden würde –, der zu jener Zeit wichtige Figuren der intellektuell-künstlerischen Szene in Kontakt brachte. Mit seiner Frau Hanna und den gemeinsamen Töchtern Renate und Judith musste er aber auch erleben, wie der Erste Weltkrieg sein geerbtes Vermögen verschlang. Ab 1915 waren die weiblichen Familienmitglieder gezwungen, ein badisches Landgut zu bewirtschaften. Karl Wolfskehl selbst verrichtete seine Tätigkeiten im Ausland. (mehr …)

[LiSe 12/25] Internationale Jugendbibliothek: Kinder Kalender 2026

Vertraut (seit 2011) und doch immer wieder neu: der Kinder Kalender 2026 der Internationalen Jugendbibliothek. Mit seinen lustigen und nachdenklichen, albernen und geistreichen Gedichten aus 40 Ländern und in 32 Sprachen eignet er sich hervorragend für einen Platz unterm Weihnachtsbaum. Dem Lektorat gelingt es immer wieder, Freude an Poesie zu wecken und neugierig auf fremde Länder und Kulturen zu machen.
U.S.

Mehr zur Internationalen Jugendbibliothek unter www.ijb.de

[LiSe 12/25] In eigener Sache: Zum Gedenken

Wir trauern um unsere Kollegin und Freundin Inge Pröll, die am 4. November für immer von uns gegangen ist. Die promovierte Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und ehemalige „natur“-Redakteurin hatte sich 2021 auf eine Anzeige hin bei uns gemeldet. Ihre frische, zupackend-fröhliche Art und ihr profundes Wissen waren für uns bis zuletzt eine große Bereicherung. Wir möchten Inge auf diesem Weg einen letzten Dank für ihre stete Unterstützung zusenden. Wir werden sie vermissen!

Die Redaktion „LiteraturSeiten München“

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey für ihr Buch „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“ mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet

Der Literaturwissenschaftlerin Carolin Amlinger und dem Soziologen Oliver Nachtwey wurde heute in München vor rund 600 geladenen Gästen der Geschwister-Scholl-Preis verliehen. Sie erhalten den Preis für ihr Buch „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“ (Suhrkamp). Die Auszeichnung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern und der Landeshauptstadt München ist mit 10.000 Euro dotiert. Bei dem feierlichen Festakt in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität sprachen als Vertreter der Stifter des Preises Oberbürgermeister Dieter Reiter und Klaus Füreder, Vorsitzender des Börsenvereins in Bayern. Prof. Dr. Matthias Tschöp, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität, begrüßte als Hausherr. Die Laudatio hielt Thomas Krüger, der bis 2025 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung war. (mehr …)

Lyrikpreis München 2027 zum Thema „Dürers Melencolia I und die Gravur der Gegenwart“

Ausschreibung hat begonnen – Einsendeschluss ist der 3. Januar 2027

Das Bewerbungsverfahren für den Lyrikpreis München 2027 ist eröffnet: Ab sofort können sich Autorinnen und Autoren mit ihren Beiträgen um den renommierten Preis, der seit 2010 vergeben wird, bewerben. Das Wettbewerbsthema lautet diesmal „Dürers Melencolia I und die Gravur der Gegenwart“. (mehr …)

[LiSe 11/25] Buchmesse: Fest der bayerischen Bücher

Unter dem Motto „Weiß-blau und weltoffen“ präsentieren sich am 8. November von 11 bis 18 Uhr etwa 30 Bayerische Verlage bei einer Verkaufsausstellung im Zentrum St. Bonifaz, Karlstraße 34, in München. Neben Begegnungsmöglichkeiten mit Autor*innen und Verleger*innen gibt es auch ein Bühnenprogramm und die Wahl des Publikumspreises „litera bavarica“. (mehr …)