by LiSe | 29. März 2022 | Blog, Vermischtes
Aus Anlass des 100. Geburtstags von Carl Amery veranstaltet der Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller bis zum 9. April das Festival „Ökologie und Literatur“. Der Visionär Amery hatte in seinen Schriften auf die kommende ökologische Katastrophe hingewiesen, die Verbindungen zu gesellschaftlichem Verhalten aufgezeigt und Wege gewiesen, wie wir unsere Welt neu gestalten können. (mehr …)
by LiSe | 29. März 2022 | Blog, Vermischtes
Bereits im vergangenen Monat konnte Augusta Laar, Begründerin und Aktivistin von Schamrock e.V., den Anita Augspurg Preis zur Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen der Stadt München (gemeinsam mit extra e.V. – Suchthilfe für Frauen) entgegennehmen. Der Verein, gegründet 2012, organisiert alle zwei Jahre ein Festival der Dichterinnen und zudem regelmäßig Veranstaltungen mit und über Lyrikerinnen. (mehr …)
by LiSe | 27. Feb. 2022 | Blog, Vermischtes
Es geht um Raum
Von Marie Türcke
Die Frage nach dem Material des Schriftstellers, bzw. der Schriftstellerin scheint zunächst eine offensichtliche. So offensichtlich, dass sie sich eigentlich nicht stellt. Aber vielleicht sind wir genauso materialvergessen, wie wir laut Heidegger auch seinsvergessen sind. Samuel Fischer-Glaser stellt sich die Frage nach dem Material des Schriftstellers. Der Bildhauer und Autor, der an der Kunstakademie in München studierte, geht seine Schriftwerke so an wie seine Bildhauerei: Das Material – Genre und Stil – ermöglicht etwas, schafft eine Struktur und einen Rahmen, aber es schränkt auch ein, der Künstler arbeitet sich an seinem gewählten Material immer auch ab. Bildhauerei, aber auch Schreiben ist ein „Aushandeln zwischen Form und Material“. Dabei bringen verschiedene Genres jeweils eigene Anforderungen, ja sogar literaturgeschichtlichen Ballast mit sich. In dem Schreibprozess entsteht etwas, was eben nicht gänzlich frei ist, aber dafür auch mehr als die Summe seiner Teile. (mehr …)
by LiSe | 27. Feb. 2022 | Blog, Vermischtes
Wortspiele“, ein internationales Festival junger Literatur, lädt heuer zum 22. Mal ins Muffatwerk ein. An drei Abenden stellen 30 junge Autor*innen aus Deutschland, Österreich, Russland und der Schweiz ihre Werke vor. Die Texte sind vielfältig, verhandeln die Suche nach Zugehörigkeit und Sinn, legen verborgene Zusammenhänge bloß und öffnen den Blick auf die Zukunft, wie die literarischen Debütant*innen sie sehen. Am 9. 10. und 11. März lesen die Autorinnen und Autoren ab 20 Uhr jeweils 20 Minuten lang. Genannt seien hier – und das ist wirklich nur eine Auswahl – Yade Önder am Mittwoch, Benedikt Feiten am Donnerstag und Annika Domainko am Freitag. Eine Kunstinstallation von Nikolai Vogel und Musik von Kilian Fitzpatrick und Nikolai Vogel runden das Programm ab. Am Freitag wird der Bayern-2-Preis verliehen. Und am Sonntag, 13. März (12.30 Uhr) gibt es bei Bayern 2 Ausschnitte und den Text des Preisträgers zum Nachhören. (mehr …)
by LiSe | 30. Jan. 2022 | Blog, Vermischtes
Rhythm is it
Von Katrin Diehl
Wie geht es los mit einem Text? Was genau gibt den Startschuss fürs Schreiben und wie geht’s dann weiter? Die Autorin und Regisseurin Caitlin van der Maas antwortet auf diese Frage mit einem tollen KatzebeißtsichindenSchwanz-Satz: „Am Anfang steht das Wort, das zu einem Bild wird und dieses Bild wird zu meinem Leitfaden entlang dessen ich nach weiteren Worten suche und darüber finde ich dann auch die Menschen, die meine Texte ausstatten, aber auch die, die mich bei meinen Stücken begleiten und also eventuell auch die Komponisten, die Musik entwerfen, die dann wiederum zu meinen Worten passt und damit ergibt sich das nächste Wort …“. (mehr …)
by LiSe | 29. Dez. 2021 | Blog, Vermischtes
Von Höflichkeitsdrückern, Anstandstripplern und Nachstandlern
Von Ursula Sautmann
Benedikt Feiten war noch Schüler, als er mit dem Texten begann, Cello und Trompete waren da bereits seine ständigen Begleiter, und gemalt und gezeichnet hat er auch. Heute, keine 40 Jahre alt, gibt es bereits eine kleine Liste an Wettbewerben, die er gewonnen hat, mit Texten, die veröffentlicht sind. So richtig glauben an eine Zukunft als Autor mag er immer noch nicht, „es gibt so viel Literatur, zu hoffen, dass jemand liest, was man schreibt, ist ein stranges Anliegen“, sagt er. (mehr …)