Wann

06.08.2026    
19:00 - 21:00

Wo

Tolstoi-Bibliothek
Aldringenstrasse 4, München, Bayern, 80639

Veranstaltungstyp

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Wie lebt man weiter, wenn die eigene Welt verschwunden ist?

Der dritte Vortrag des Zyklus „Das Schicksal des Wortes und des Autors: drei Entscheidungen des 20. Jahrhunderts“ ist Iwan Bunin gewidmet – einem Schriftsteller, der die Revolution als persönliche und nationale Katastrophe erlebte und sein ganzes weiteres Leben versuchte, eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Emigration und Erinnerung.

Der Verlust der Heimat und die Bewahrung der Sprache.

Eine Vergangenheit, die nicht zurückkehren kann.

Und eine Gegenwart, die sich nicht annehmen lässt.

 

Doch diese Begegnung wird nicht nur von Bunin als Emigranten handeln und auch nicht allein von der Geschichte der russischen Emigration.

Gemeinsam wollen wir verstehen, warum seine Werke immer wieder zu einer verschwindenden Zeit zurückkehren.

Warum die Liebe bei Bunin so häufig untrennbar mit Verlust verbunden ist.

Und wie ein Mensch sich selbst bewahren kann, wenn die Geschichte ihm alles andere nimmt.

 

Referentin: Ekaterina Perfilieva, Schriftstellerin und Drehbuchautorin

Eintritt: 7 Euro (nur Barzahlung)

Vortrag in russischer Sprache

 

Das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk mit seiner Bibliothek und Sozialberatung unterstützt seit Jahrzehnten russischsprachige Zuwanderer und Geflüchtete jeder Nationalität und Konfession. Die Tolstoi-Bibliothek bietet neben den fast 60.000 Büchern in russischer Sprache in kulturelles Veranstaltungs- und Kursprogramm.  Die Sozialberatung ist eine neutrale Anlaufstelle für alle Zuwanderer, wo niederschwellig und unkompliziert geholfen wird.