Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für Januar diese Neuerscheinungen

Hayley Gelfuso: Das Buch der verlorenen Stunden
dtv

An einem schicksalhaften Abend ändert sich für Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert, und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem Ort, und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit konserviert oder unwiederbringlich gelöscht werden. Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln. Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft. Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte verändern.

Benjamin Koppel: Großmutters Geheimnis
Fischer

Die junge Opernsängerin Ruth wird 1943 nach Theresienstadt deportiert, nur die Liebe zur Musik gibt ihr Hoffnung. Ein halbes Jahrhundert später erzählt sie einem schnarrenden Kassettenrekorder in einem New Yorker Altersheim ihre Geschichte. Dänemark, 2015: Alexander kämpft mit seiner Gesangskarriere und einem unerfüllten Kinderwunsch. Seine Mutter mischt sich ständig in sein Leben und seine Ehe ein, bleibt aber still, wenn es um ihre Herkunft geht. Eines Tages findet er auf dem Dachboden zwei Kassetten, und eine Stimme aus der Vergangenheit knistert ihm entgegen.

Münchner Stadtbibliothek, Stadtbibliothek im HP8, Hans-Preißinger-Straße 8, Sendling
Stadtbibliothek im Motorama, Rosenheimer Straße 30-32
www.muenchner-stadtbibliothek.de

Alle vorgestellten Bücher sind in der Münchner Stadtbibliothek an einen Standort der eigenen Wahl bestellbar (Voraussetzung ist ein Kund*innenausweis).