Termin: Freitag, 23. Oktober 2026, 14.00–18.00 Uhr
Referenten: Dr. Heinz Starkulla (München), Günter Berg (Hamburg / Berlin), Jörg Magenau (Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Andreas Otto Weber (Direktor des HDO)
Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München
In Kooperation mit: Arbeitskreis für ost- und westpreußische Landeskunde der LMU
Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 089-449993-0 oder per E-Mail unter poststelle(at)hdo.bayern.de
Heuer jährt sich der Geburtstag eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller der Jetztzeit zum hundertsten Mal: Siegfried Lenz, geboren am 17. März 1926 im ostpreußischen Lyck, ist früh bekannt geworden mit heiteren Geschichten aus der masurischen Heimat unter dem vielfach aufgelegten Titel „So zärtlich war Suleyken“, späterhin mit großen Romanen wie „Deutschstunde“ und Novellen wie „Schweigeminute“. Siegfried Lenz hat aber im Laufe seines Lebens auch journalistisch gearbeitet, so am Anfang seiner Laufbahn bei der von der britischen Besatzungsmacht begründeten Tageszeitung „Die Welt“ in Hamburg sowie beim Nordwestdeutschen Rundfunk, wobei er besonders das Feuilleton pflegte. Und nicht zuletzt hat sich Lenz – wie auch andere Schriftsteller, etwa Günter Grass – politisch engagiert, als Wahlkämpfer für die SPD. Legendär ist etwa seine enge Freundschaft mit Helmut Schmidt, die solchem Einsatz zugrunde lag.
.
