Wann

17.09.2026    
19:00

Wo

Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16, München, Bayern , 80331, Altstadt

Veranstaltungstyp

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Lesung und Gespräch mit der Journalistin, Dichterin und Autorin Roya Hakakian über die Schnittstellen zwischen Poesie, Migration, Erinnerung und jüdischer Identität.

Roya Hakakian wurde in eine jüdische Familie in Iran geboren und erlebte die Islamische Revolution 1979 als junge Heranwachsende. Aufgrund der zunehmenden Unterdrückung beantragte sie 1985 politisches Asyl in den USA. Dort studierte sie Psychologie und Lyrik. Mit ihrer 2004 veröffentlichten Biografie „Journey from the Land of No“, 2008 auf Deutsch erschienen, feierte sie ihren ersten  literarischen Erfolg.

Es folgten weitere Publikationen, darunter zwei Gedichtbände auf Persisch. Hakakian arbeitet heute als Journalistin und publiziert insbesondere zum Verhältnis zwischen Iran und USA. In den Vereinigten Staaten gehört sie zu den wichtigsten die Islamische Republik kritisierenden Stimmen und trägt durch ihre jüdische Herkunft neue Perspektiven in den Diskurs.

Seit 2015 unterrichtet sie bei THREAD, einem Schreibworkshop an der Yale University und ist Fellow am Davenport College.

Moderation: Sarah Kiyanrad, Institut für den Nahen und Mittleren Osten

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU und dem BMFTR-Transferprojekt „Vernetzung, Vermittlung, Netzwerkaufbau: Die Geschichte jüdisch-arabischer Verbindungen in der sozialen Praxis und im institutionellen Netzwerk“.

Anmeldung über den Ticketshop erforderlich | Eintritt frei