Moderation: Alice Bota (Die Zeit)
Lesung: Katja Amberger
Nach Ausbruch des Angriffskrieges auf die Ukraine musste Irina Scherbakowa, Friedensnobelpreisträgerin und Gründerin der Menschenrechtsorganisation »Memorial«, in kürzester Zeit ihre Heimat verlassen; im deutschen Exil führt sie heute ihre Arbeit als Aktivistin und Schriftstellerin (»Die Hände meines Vaters« u.a.) fort. Ein altes Leben lässt sich nicht in zwei Koffer packen, stellt sie klar – was bleibt, ist die Erinnerung: Als autobiografisches Sachbuch versammelt »Der Schlüssel würde noch passen« (Droemer) Erlebtes, Szenen und Schilderungen aus Moskau vor Putins Autokratie, während der kurzen 1990er-Jahren der »Perestroika«. Es ist der eindrucksvolle Rückblick einer Zeitzeugin, ein Bericht »über eine verpasste Chance und die Lehren für die Gegenwart« (Die Zeit).
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