Moderation: Knut Cordsen
Spanien, 1936: Auf den Militärputsch durch Francisco Franco folgt ein Blutvergießen, das drei Jahre andauern soll. Dessen Fronten stellen die Weichen des 20. Jahrhunderts. Um die
faschistische Machtübernahme aufzuhalten, wagen sich Intellektuelle, Künstlerinnen und Aktivisten nicht nur aus Spanien, sondern aus aller Welt ins Gefecht des Bürgerkriegs.
Ihre Namen: Klaus und Erika Mann, George Orwell, Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Miguel Hernández, Willy Brandt, Simone Weil. In seinem szenischen Sachbuch »Entscheidung in Spanien« (C.H.Beck) begibt sich Paul Ingendaay, langjähriger FAZ-Korrespondent in Madrid, auf die Spuren großer Persönlichkeiten und ihrer beispiellosen Dokumentation einer Tragödie – von »Guernica« bis »Wem die Stunde schlägt«. Denn der Spanische Bürgerkrieg, so der Autor, »gehört zu den wenigen Kriegen, deren Geschichte die Verlierer geschrieben haben«.
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