Ann Cotten liest aus ihren Texten und spricht darüber mit Monika Rinck
Moderation: Adrian La Salvia
Ein Abend anlässlich der Verleihung des Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung 2026; Veranstalter: Erlanger Übersetzerwerkstatt
Eintritt: € 10 / € 7; Mitglieder unseres Freundeskreises: freier Eintritt
Abendkasse, freie Platzwahl
Ann Cotten ist eine der innovativsten und originellsten Stimmen der Lyrik und Lyriktheorie deutscher Zunge. Ihr vielstimmiges Werk bewegt sich zwischen den Formen und Sprachen, von ihrem Debüt-Gedichtband Fremdwörterbuchsonette (2007) über das Versepos Verbannt! (2016) bis hin zu ihrer Annäherung an die Kolonialgeschichte(n) Hawaiis in Die Anleitungen der Vorfahren (2023). Übersetzungen sind ein fester Bestandteil ihres Werkes (von Isabel Waidner, Mary MacLane, Rosmarie Waldrop, Adam Green und Legacy Russel ins Deutsche sowie Volker Brauns ins Englische). 2026 wird ihr der Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung verliehen – die Veranstalter des Lyrikpreises feiern sie im Lyrik Kabinett mit einem eigenen Abend. Cotten liest neuere Texte und Übersetzungen und spricht mit Monika Rinck über Resonanzen und Korrespondenzen, philologische Mimen, Schreiben nach KI und über Literatur jenseits der Muttersprache. Monika Rinck ist Preisträgerin des Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung 2021 (gemeinsam mit Orsolya Kalász) und Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Lyrik Kabinett. Adrian La Salvia, habilitiert in Romanistik und Komparatistik, ist u.a. Leiter der Erlanger Übersetzerwerkstatt sowie Initiator und Jury-Vorsitzender des Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung.
***************************
Sie redet in Zungen. Sie redet.
In Zungen: Stellt einem eine
Aufgabe. Man kann der Aufgabe
in die Augen sehen, ohne sofort
auf eigene Thesen zu kommen.
[…]
Ann Cotten: Jikiketsugaki Tsurezuregusa. Peter Engstler 2017.
