EIN FERNGESPRÄCH. SZENEN AUS DER WEIMARER REPUBLIK
Key-Note: Matthias Mühling (Direktor Lenbachhaus)
Großstadt und Bubikopf, Charleston und Champagner – und dräuende politische Spannungen: Die Ausstellung »Ein Ferngespräch: Szenen aus der Weimarer Republik« im Lenbachhaus (bis 27.9.2026) erzählt die Zeit zwischen den Weltkriegen über ihre Kunst. Werke von Käte Hoch, Jeanne Mammen, August Sander, George Grosz u.a. zeigen die widersprüchliche Realität der 1920er-Jahre zwischen Aufbruch und Krise – eine Atmosphäre, die sich in der Literatur dieser Zeit so hellsichtig wie schonungslos verdichtet. Mit Texten von Irmgard Keun (»Das kunstseidene Mädchen«, »Kind aller Länder« u.a.) und Joseph Roth (»Hotel Savoy«, »Die Kapuzinergruft« u.a.) lesen Shenja Lacher und Liliane Amuat von schillernden Nächten, brüchigen Lebensentwürfen und einer Gesellschaft im Taumel; literarische Momentaufnahmen einer Epoche zwischen Witz, Melancholie und politischer Vorahnung.
Foyer-Bar ab 18 Uhr
