by LiSe | 1. Feb. 2021 | Blog, Titelgeschichte
Der Autor, Regisseur und Theatermann Emre Akal
Von Katrin Diehl
Für Emre Akal war 2020 ein gutes Jahr. Zwei Preise hat er entgegennehmen dürfen. Im Sommer den „Förderpreis für Theater der Stadt München“, eine Auszeichnung, die vor allem Akals Arbeit als Regisseur galt und die auf städtisches Interesse an einer innovativen, klugen wie Grenzen sprengenden „Freien Szene“ schließen und hoffen lässt. Dann – Ende des Jahres – kam noch der „exil-DramatikerInnenpreis 2020“ hinzu, vergeben von den „WIENER WORTSTAETTEN“, dem „Schauspiel Leipzig“ und der Wiener „edition exil“, und der ehrte den „Stückeschreiber“ Emre Akal, prämierte dessen Stück mit dem verführerischen Titel „Hotel Pink Lulu – Die Ersatzwelt“. (mehr …)
by LiSe | 1. Feb. 2021 | Blog, Kolumne
Speranza hieß (zufällig?) der zuständige Gesundheitsminister, als dort, im Land der glühenden Orangen, vor gut 12 Monaten „Corona“ ausbrach und der harte Lockdown beschlossen wurde. Speranza, hier in München, der nördlichsten Stadt Italiens, braucht man das nicht zu übersetzen, klarer Fall.
Aber mit Namen ist das ja so eine Sache. Die Menschheit teilt sich, grob betrachtet, in zwei Hälften. Die „Nomen est Omen“-Hälfte einerseits und andererseits die „Namen ist Schall und Rauch“-Sektion, wobei in düsteren Zeiten wie diesen das Ominöse dominiert! Die Menschen suchen nach „Zeichen“, nach „Be-deutung“ (Stichwort Kontingenz-Intoleranz), sie lechzen nach der magischen Kraft von Namen, wollen sich nicht abspeisen lassen mit trockenen wissenschaftlichen Erklärungen. Man hat genug von Statistiken und Begriffen wie Konfidenzintervall, Reproduktionszahl, Inzidenz! Selbst Autokonzerne vertrauen jetzt den Sternen. „Stellantis“ heißt der gerade neu geschmiedete Konzern aus Fiat, Chrysler, Opel und Peugeot. (Auguren flüstern allerdings schon jetzt, dass ihn der Name vor dem Untergang nicht retten wird.) (mehr …)
by LiSe | 1. Feb. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Zum neuen Roman von Hans Pleschinski
Von Stefanie Bürgers
Paul Heyse (1830 – 1914), dem ersten deutschen Literaturnobelpreisträger, hat München nur eine düstere, mittlerweile renovierungsbedürftige Unterführung gewidmet. Wie passend also, dass Paul Heyse in jungen Jahren zu seiner Berliner Zeit dem Poetenverein „Tunnel über der Spree“ angehörte. Dabei gäbe es in München durchaus eine Alternative für ein angemessenes Gedenken, denn Heyses ehemalige Münchner Villa, die ja noch existiert, steht nahe dem Lenbachhaus in der Luisenstraße. Im Garten dort, ein Götterbaum. Die Villa ist nach langem Rechtsstreit endgültig vor dem Abriss bewahrt. Endlich könnte eine Begegnungsstätte für kulturell interessierte Menschen zur Erinnerung an Paul Heyse entstehen, der den größten Teil seines Lebens in München verbracht hat. (mehr …)
by LiSe | 1. Feb. 2021 | Blog, Vermischtes
Die Landeshauptstadt München vergibt 2021 sieben Stipendien für Autor*innen und Übersetzer*innen in Höhe von jeweils € 6.000,-. Zusätzlich wird der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Literatur vergeben (€ 3.000,-).
Mit den Literaturstipendien und dem Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Literatur sollen vielversprechende Projekte vorwiegend jüngerer Münchner Autor*innen gefördert werden. Für die Literaturstipendien besteht keine Altersbeschränkung, für den Leonhard und Ida Wolf-Gedächt-nispreis kommen nur Autor*innen unter 30 Jahren in Fragel. Das Stipendium für Übersetzer*innen fördert eine herausragende Leistung in der
Übertragung eines besonders anspruchsvollen Textes ins Deutsche.
Einsendeschluss: 15. März 2021
Rückfragen bitte an: Katrin Dirschwigl, katrin.dirschwigl@muenchen.de
Weitere Informationen unter: muenchen.de/kulturfoerderung
by LiSe | 1. Feb. 2021 | Blog, Vermischtes
Kurz nach Redaktionsschluss haben wir vom Tod Ursula Haeusgens erfahren, eine Nachricht, die uns sehr traurig stimmt. Ursula Haeusgen, Gründerin und Mäzenin des Lyrik Kabinetts, hat das Gedicht in seiner internationalen Breite nach München gebracht und auch regelmäßig auf unsere Münchner LiteraturSeiten, die dem Lyrik Kabinett schon lange eng verbunden sind.
Eine ausführliche Würdigung folgt.
by LiSe | 26. Jan. 2021 | Blog, Vermischtes
Ab Mittwoch, 27. Januar, 10 Uhr, stellt die Münchner Stadtbibliothek ihren Nutzer*innen in allen Stadtteilbibliotheken und der Stadtbibliothek Am Gasteig Bücher, Filme, Spiele und vieles mehr zur Verfügung.
(mehr …)
by LiSe | 6. Jan. 2021 | Blog, Vermischtes
Das Förderprogramm „Tapetenwechsel – Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch“ ist eine Form der Schriftsteller*innenförderung, die es Autor*innen aus Deutschland ermöglicht, sich während eines Aufenthalts in Tschechien ganz ihren künstlerischen Tätigkeiten zu widmen. Reziprok kommt ein*e tschechische*r Autor*in nach Deutschland.
Realisiert wird das Programm vom virtuellen Literaturhaus Bremen, globale e.V., den Künstlerhäusern Worpswede, dem Tschechischen Literaturzentrum (Sektion der Mährischen Landesbibliothek) und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. (mehr …)
by LiSe | 1. Jan. 2021 | Blog, Vermischtes
Einsendeschluss: 30. Juni 2021
»Anxt« – ist die Abkürzung für das englische Wort anxiety, das man übersetzen kann mit: Angst, Besorgnis und/oder Beklemmung.
Lehrt uns das Fürchten!
Wir freuen uns über Kurzprosa-Texte aus den Bereichen (Psycho-)Thriller, Horror oder Mystery. (mehr …)