Wann

18.06.2026    
20:00 - 21:30

Wo

Literaturhaus
Salvatorplatz 1, München, Bayern

Veranstaltungstyp

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Moderation: Jens-Christian Rabe (SZ)

Der eine gewinnt eine öffentliche Scheidungsschlacht. Häusliche Gewalt? Ach woher. Der andere benutzt das Bild der eigenen Ehefrau für Fake-Profile im Internet. Wieder ein anderer schmeißt »nur« Bücher von Frauen in die Tonne. Wo beginnt, wo endet Misogynie? Was früher in reißerischen Printmedien stattfand, passiert heute meist online und in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen. In ihrem Essay »Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen« (Verbrecher Verlag) analysiert die Soziologin, Autorin und Publizistin Veronika Kracher (»Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online- Kults«) die vielen Facetten von Misogynie. Wieso verstärken Soziale Medien alltäglichen Frauenhass in einer patriarchalen Gesellschaft? Und welche Rolle spielen misogyne Kampagnen im rechten Kulturkampf?