Gespräch mit Grit Straßenberger und Matthias Bormuth
Begrüßung und Moderation: Wolfgang Matz
Hannah Arendt, eine kritische, öffentliche Intellektuelle, wird gerne zitiert mit ihren mutigen und immer noch verblüffend aktuellen Analysen. Ihre Rede zum Lessing-Preis 1959 – sicher auch eine Selbstcharakterisierung – beschreibt eine radikal kritische und durchaus revolutionäre Haltung zur Welt, die jedoch stets der Welt verhaftet ist, ohne sich in theoretische Utopien zu verlieren.
Ihre Texte werfen Fragen auf: Welchen Wert haben ihre Gedanken heute? Wie gültig sind ihre Analysen zum Totalitarismus, Judentum und zum Antisemitismus? Was lernen wir daraus für unsere in die Krise geratene Demokratie?
Die Politikwissenschaftlerin Grit Straßenberger und der Ideenhistoriker Matthias Bormuth haben sich lange mit Hannah Arendt beschäftigt; heute fragen sie nach Werk und Person – heute, da die Politik zurückzukehren scheint in die »finsteren Zeiten«.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass unser Platzangebot begrenzt ist. Daher werden eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung am Haupteingang der Residenz, Max-Joseph-Platz 3, Platzkarten vergeben.
