Olena Selenska verschenkt ukrainische Bücher an Münchner Stadtbibliothek

Die Münchner Stadtbibliothek beteiligt sich am Projekt „Ukrainisches Bücherregal“, einer Initiative von Olena Selenska, der First Lady der Ukraine. Ziel des Projektes ist, die ukrainische Literatur im Ausland zu fördern und die kulturelle Identität der Ukraine weltweit zu bewahren. Dafür erhielt die Münchner Stadtbibliothek insgesamt 85 Bücher in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache.

Am Freitag, den 27. März, fand die offizielle Übergabe des ukrainischen Bücherregals in der Stadtbibliothek im HP8 statt. Die ukrainische Konsulin Oksana Kobets, Yurii Nykytiuk, der Generalkonsul der Ukraine in München, sowie seine Frau Liudmiyla Nykytiuk überreichten die Bücher an Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek, sowie Birgit Wimmer, Leiterin der Stadtbibliothek im HP8.

„Schon seit mehreren Jahren verleiht die Münchner Stadtbibliothek Kinderbücher auf Ukrainisch sowie eine Auswahl an ukrainischer Belletristik- und Sachliteratur. Jetzt kann unser Sortiment nochmal erweitert werden. Wir danken Olena Selenska, Yurii Nykytiuk, Oksana Kobets und Liudmiyla Nykytiuk sehr für diese Schenkung. Sie ermöglicht uns nicht nur, die ukrainische Literatur hervorzuheben, sondern trägt auch aktiv zum kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Ukraine bei“, freut sich Dr. Arne Ackermann.

Unter den Büchern finden sich klassische ukrainische Literatur (z.B. Lessja Ukrajinka), zeitgenössische ukrainische Prosa und Lyrik (z.B. Serhij Zhadan, Jurij Andruchowytsch), Kinderbücher ukrainischer Autor*innen (z.B. Zirka Menzatyuk), Übersetzungen bekannter ukrainischer Werke in Fremdsprachen sowie Bücher über die Ukraine in anderen Sprachen (z.B. „Ukrainische Landschaftsmalerei des 19. bis 20. Jahrhunderts“, „Ukrainische Holzarchitektur“). Alle Bücher können mit dem Bibliotheksausweis entliehen werden.

Bereits vor vier Jahren, als der Krieg gegen die Ukraine begann, hatte die Münchner Stadtbibliothek angefangen, auf ihrer Webseite eine Übersicht über seriöse, unabhängige Informationsquellen zusammenzutragen, die über die Kriegssituation berichten. Eine zentrale Rolle spielte dabei, Falsch- und Desinformation zu vermeiden.

Von Arabisch über Kroatisch bis Türkisch bietet die Münchner Stadtbibliothek darüber hinaus noch viele weitere fremdsprachige Medien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder an – sowohl digital als eMedien wie auch als gedruckte Werke. Einen Überblick gibt es unter muenchner-stadtbibliothek.de/international

Pressemitteilung der Münchner Stadtbibliothek vom 30.03.2026