Stipendien für Literatur vergeben

Die Landeshauptstadt München zeichnet (Nachwuchs-)Autor*innen für vielversprechende literarische Projekte aus. Die alle zwei Jahre vergebenen zehn Literatur-Stipendien sind mit jeweils 8.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Autor*innen unter 30 Jahren in Höhe von 3.000 Euro vergeben. Hierüber beschloss der am 23. August als Feriensenat tagende Verwaltungs- und Personalausschuss jeweils auf Empfehlung einer Jury. (mehr …)

Dagmar Leupold erhält Literaturpreis

Die Schriftstellerin Dagmar Leupold wird mit dem Literaturpreis 2023 ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird, alternierend mit dem Publizistik- und Übersetzungspreis, alle drei Jahre für ein herausragendes literarisches Gesamtwerk vergeben. Am Montag, 10.Juli, findet die Preisübergabe im Literaturhaus statt. (mehr …)

[LiSe 07/23] Jung und schreibend (Folge 21): Ins Leben geworfen

Für Krisha Kops ist Schreiben ein Akt der Selbstermächtigung.

Von Markus Czeslik

Krisha Kops wählt seine Worte mit Bedacht. Mal spricht aus ihm der Schriftsteller, mal der Philosoph, der sich die Welt aus Ideen, Argumenten und Begriffen zusammenzusetzen sucht. Ob er Heidegger, Platon oder die indischen Veden zitiert oder sich für die aktuelle Oppenheimer-Verfilmung von Christopher Nolan begeistert – es dreht sich immer um unser Verhältnis zum Sein, das seiner Ansicht nach stark aus dem Gleichgewicht geraten ist. „Ich bin kein Diskursautor“, ist ihm dabei wichtig zu sagen. (mehr …)

[LiSe 06/23] Lyrische Veranstaltung: LYRIK GEHT WEITER

Ein großes Fest der Poesie zum 30-jährigen Bestehen des Black Ink Verlags. Live-Festival mit Jürgen Bulla, Birgit Merk, Armin Steigenberger u. a.

1993 gründeten Nikolai Vogel und Kilian Fitzpatrick ihren Verlag, da waren sie noch Studenten. Im Black Ink Verlag war vieles von Anfang an anders, und Ziel war es, Texte machen zu können, die sonst im etwas starren Verlagswesen keinen Platz in einem Buch gefunden hätten. (mehr …)

[LiSe 06/23] Jung und schreibend (Folge 20): Slata Roschals magische Sprache

Von Sevda Cakir

Slata Roschals Debütroman „153 formen des nichtseins“ ist wie eine True-Story-Serie, die die Rezipient*innen fest im Griff hat. Die 153 Folgen über das Leben von Ksenia Lindau wirken lange nach. Vielleicht, weil die Schilderungen der Protagonistin über ihre Identitätsbildung schonungslos und ehrlich sind. Sie müssen verdaut werden. Komalesen ist deswegen nur unter Vorbehalt zu empfehlen, wenn Fans wissen wollen, wie es weitergeht. Die Episoden sind in Form und Inhalt unterschiedlich erzählt, wie z. B. in Flashbacks oder als eine Überlebensstrategie in schwierigen Gefühlssituationen – sie könnten Triggerwarnungen enthalten: Von bodenlos ermunternder Frechheit bis zu Missbrauchsandeutungen. (mehr …)