Europa im Original: Münchner Autorinnen und Autoren gesucht

Wie klingt Europa? Welche Stimmen prägen die aktuelle Literaturlandschaft unseres Kontinents?

Das Goethe-Institut, das Institut français, das Instituto Cervantes, das Istituto Italiano di Cultura und das Tschechische Zentrum laden in Kooperation mit Europe Direct und der Münchner Stadtbibliothek ab 16:00 am 7. Juli 2023 ein zu Europa im Original, einem literarischen Treffen der europäischen Sprachen unter freiem Himmel. Bis in die Nacht tragen Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus ganz Europa kurze Texte in verschiedenen Sprachen im Garten des Palais Seyssel d’Aix (Institut français München) vor. (mehr …)

[LiSe 05/23] Jung und schreibend (Folge 19) Rote Kirschen Richtung rotem Mund

Gedichte, Songtexte, Performances … bei der Autorin und Musikerin Mira Mann finden die Worte ihren Platz

Von Katrin Diehl

Mira Mann freut sich spür- wie sichtbar aufs nächste Schreiben. Zwei Dinge sind abgeschlossen: ihr dritter Gedichtband mit Titel „Kontrolle“ wie auch – nach „Ich mag das“ (2019) und „Schau mich an“ (2021) – ihr drittes Musikalbum „weich“. „Es ist so gut, loszulassen und von vorne zu beginnen“, sagt sie. Wenn von ihr Sätze fallen wie: „Ich schreibe für mich; ich schreibe, weil ich muss; es tut mir gut, zu schreiben“, dann sind die nicht einfach so zu nehmen. Dann stehen die bereits sehr in Kontakt mit dem, was sie künstlerisch tut. Mira Mann konfrontiert mit sich und das immer wieder. Diese Entscheidung hat sie fürs Erste getroffen wohl ahnend, dass das Publikmachen ihrer Texte, diese ihre eigenen Wege gehen lässt. Ihre Gedichte treffen. Und das tut auch ihre Musik. Tun auch ihre Videos, die beinahe körperlich wirken (eingefangene Hitze, sichtbare Trockenheit, Mira Manns Gesicht hinter einer dünnen Plastikfolie, süßeste Kirschen, die in Richtung ihres Munds wandern…). Das hat auch mit klar gesetzten, unverstellten Worten, auch mit sinnlichen Trigger-Momenten zu tun. Mira Mann lässt die Präsenz ihrer Wahrnehmungen und ihres Körpers ziemlich ungeschützt in ihre Gedichte, Songtexte einfließen. Das Performative, das allem, auch dem gedruckten Wort, innewohnt, kreiert Kräfte. Sie hat ihren eigenen Sound. „Ja, den habe ich jetzt gefunden“, sagt sie und da schwingt die Zeit des Suchens noch mit. (mehr …)

Dagmar Leupold erhält den Literaturpreis der Stadt München 2023

Der diesjährige Literaturpreis der Stadt München wird an Dagmar Leupold vergeben.
Dies beschloss der Kulturausschuss der Landeshauptstadt München auf Empfehlung einer Jury in seiner Sitzung am 4. Mai. Der Literaturpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre – alternierend mit dem Publizistikpreis und dem Übersetzungspreis – verliehen. (mehr …)

Der Förderverein Bücher & mehr e.V. sucht einen neuen 1. Vorstand

Bücher & mehr e.V. ist der Förderverein der Münchner Stadtbibliothek. Wir sind gemeinnützig, fördern seit zwanzig Jahren die 24 Stadtteilbibliotheken mit Medien und erfüllen Wünsche der Bibliotheken vor Ort. Wir von b&m initiieren, unterstützen und richten Veranstaltungen mit Autorinnen, Autoren, Büchermenschen und FilmemacherInnen aus.
Wenn Sie so etwas schon immer machen wollten – hier haben Sie die Gelegenheit, sich einzubringen. Die Stadtbibliotheken sind von hoher kultureller Bedeutung für Jung und Alt. Gestalten Sie mit uns die Zukunft des Fördervereins Bücher & mehr e.V.
Sind Sie interessiert? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
info@buecher-und-mehr.org  – Betreff: Förderverein
Wir grüßen Sie – noch unbekannter Weise – freuen uns auf Ihre Nachricht und das Kennenlernen.
www.buecher-und-mehr.org

[LiSe 04/23] Jung und schreibend (Folge 18): Joana Osman

Von Sevda Cakir

Joana Osman stiftet Frieden. Sie ist die Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Mit ihrem Debütroman „Am Boden des Himmels“ habe sie eine Möglichkeit gefunden, die traumatisierte Hälfte ihrer Identität in die andere – die deutsche Hälfte – zu integrieren, sagt sie. (mehr …)